Posts tagged ‘Joggen’

Ein sonniger Tag im Oktober

Heute war ein Tag den man nur als Goldener Oktober bezeichnen kann. Fast zehn Stunden Sonne und am Nachmittag 17°, dazu ein leichter Wind. Ein Tag wie geschaffen für einen längeren Lauf. 15 bis 20km hatte ich mir vorgenommen. Aber ich fühlte mich sehr gut und die Beine wollten auch einfach nur laufen. So wurden es dann 25km in 2:12:57. Die Halbmarathon Durchgangszeit war 1:52:38. Es war der längste Lauf seit vielen Jahren und es war einfach leider Geil. 🙂

Schon so etwas wie ein Flow

Gestern Abend wollte ich so 12-14km joggen. Dazu bin ich erst mal 6km in eine Richtung um dann, wenn ich zurück zum letzten Kilometer komme noch auf meine 2km Dorfrunde abbiegen zu können. Gestern lief es dabei immer besser je weiter ich lief. So habe ich nicht nur eine Dorfrunde gemacht sondern gleich mehrere. Zuletzt noch eine kleine Extrarunde und als ich wieder zu Hause war waren es 21,3km in 1:59:09. Auf den ersten 10km war ich dabei immer so 5:50-5:40 min/km gelaufen, von Kilometer 11 bis 15 immer um 5:30 min/km und danach immer unter 5:30 min/km und der letzte Kilometer dann in 5:21. Der Gesamtschnitt war 5:36 min/km. Nach dem Lauf hatte ich zwar etwas schwere Beine, aber der Lauf fühlte sich unglaublich gut und locker an. 😀

Dann also mal Ossiloop

Schon seit ein paar Jahren wurde bei uns in der Firma darüber gesprochen ob wir nicht mal als Team beim Ossiloop starten wollen, denn es nahmen fast immer Kollegen dran teil. Als ich im Winter noch mal darauf angesprochen wurde sagte ich zu das man mich mit anmelden darf wenn sich ein Team bildet. Das Team bildete sich dann aus 12 Kolleginnen und Kollegen unserer beiden Firmen. So kam ich also zu meinem ersten Ossiloop. Zu sechst haben wir uns zu den Bussen angemeldet die Schewi vom LT TuS Aurich Ost organisiert. Ich habe darauf bestanden das wir in den Bus 3, den LGO Bus kommen.
1. Etappe Bensersiel – Dunum 11,3km 28.04.2015
Beim Start waren die Startgruppen gut organisiert und der Start klappte sehr gut. Die Strecke fand ich schön. Ich war recht weit hinten mit unserer Anfängerin gestartet und bin die ersten 7km locker mit ihr gelaufen, danach habe ich das Tempo dann angezogen. Nach 1:08:24 war ich im Ziel. Dort war es allerdings doch recht eng. Die Stimmung im Ziel und auch im Bus war sehr gut.
2. Etappe Dunum – Plaggenburg 11,3km (11,7km) 01.05.2015
Der Start war trotz der Enge wieder gut gelöst. Ich startete wieder recht weit hinten, diesmal aber mit dem Hintergedanken das man auf der Etappe auch gut überholen kann. Damit habe ich dann nach 4km begonnen. Nach einigen Kilometern im Bereich 5:20-5:25 war ich nach 1:05:13 im Ziel. Dort war auch schnell klar das die Strecke keine 11,7km waren. Es wurde dann auf 11,3km korrigiert. Im Ziel auf dem Sportplatz war genug Platz und die Busse waren auch schnell zu erreichen. Die Strecke war zwar gut zu laufen, aber dafür nicht umbedingt schön. Die Stimmung im Bus mal wieder gut.
3. Etappe Aurich 10km 05.05.2015
Die dritte Etappe war im Vorfeld schon heftig diskutiert worden, denn erstmals gab es beim Ossiloop eine reine Stadtetappe. Ich empfand das auch als einen richtigen Cut. Wie so viele habe ich auf den Bus verzichtet und habe mein Auto in der Tiefgarage unter dem Marktplatz geparkt. Von dort bin ich dann locker zur Kaserne gejoggt.
Der Start in der Kaserne klappte auch gut. Diesmal stand ich etwas weiter vorne in der Startgruppe 7, was einer Zeit von 56-58 Minuten entspricht. Mein Ziel war es Richtung 57 Minuten anzulaufen und dann zu versuchen Richtung 56 zu kommen. Nach 28:09 war in dann bei 5km und somit schon auf Kurs 56 Minuten. Mit einem Schlusskilometer in 4:58 war ich dann in 54:21 im Ziel. Eine Zeit die mich selbst überraschte. Der Zieleinlauf auf dem Marktplatz war sehr gut, aber zum Vergleich brauchten sich die Plaggenburger auch nicht verstecken. Die Strecke fand ich recht gut. Die Stimmung im Ziel war auch gut, aber irgendwie fehlte der Bus.
4. Etappe Holtrop – Bagband 12km 08.05.2015
In Holtrop bin ich dann in der Startgruppe 6 gestartet, der Start klappte wieder sehr gut. Es ist die Mühlenetappe, aber wenn man mit so vielen Teilnehmern auf der Strecke ist sieht man die Mühlen eher nicht. Ansonsten fand ich die Strecke gut. Nach 1:06:02 war ich im Ziel, wobei sich auch der Zieleinlauf in Bagband nicht vor dem in Aurich verstecken braucht. Die Stimmung im Ziel und im Bus mal wieder sehr gut.
5. Etappe Gut Stikelkamp – Holtland 9,8km 12.05.2015
Die Klaus Beyer Etappe fand ich von der Strecke her am schönsten. Wieder aus der Startgruppe 6 gestartet konnte ich trotz der recht engen Strecke recht gut mein Tempo laufen. Diese Etappe war für mich dann nach 52:40 beendet. Dort war ich froh das eine Kollegin mir meine Jacke und Bandana reichte, denn auf den gut 400m zu den Bussen wurde es doch recht kühl. Die Stimmung im Bus war wieder sehr gut.
6. Nortmoor – Leer 10km 15.05.2015
Die Anfahrt mit dem Bus ins Gewerbegebiert in Nortmoor war etwas chaotisch. Neben dem am Rand abgestellten Autos und den ins Gewerbegebiet hinein fahrenden Bussen wurden auch schon Busse wieder hinaus geleitet. Das war aber zu eng und es staute sich. Das lässt sich sicher noch optimieren.
Diesmal bin ich in der Startgruppe 5 gestartet. Wobei der eigentliche Start mit den Matten der Zeitnahme erst ca. 200m hinter dem Starttor begann. Das hat einige Teilnehmer dann wohl doch etwas irritiert. Die Strecke fand ich recht schön, bis auf die Treppe. Die Treppe kurz nach dem 8. Kilometer führt ca. 6m hoch um über die Bahnstrecke zu kommen. Danach kann man über eine Rampe wieder runter. Eine wirkliche Alternative zu dieser Überquerung gibt es nicht. Da die Treppe recht schmal ist staute es sich vor der Treppe. Da dies in den Infos zu der Etappe schon beschrieben war, wusste man aber was einen erwartet. Ich habe dann dort kanpp 1,5 Minuten warten müssen um die Treppe hoch gehen zu können. Die Wartezeit habe ich genutzt um die Beine zu lockern. Das hat offensichtlich auch gut geklappt, denn ich schaffte es noch den letzten Kilometer in 4:46 zu laufen. Der Zieleinlauf war richtig Klasse. Es wurde teils zwar schon recht eng, aber es gab immer noch etwas Platz zum überholen. Trotz des wartens vor der Treppe war ich nach 54:32 im Ziel und somit nur 11 Sekunden langsamer als in Aurich. Die Stimmung im Ziel war wieder gut und ich kam auch recht schnell an mein Dörloper Shirt. Die Stimmung am und im Bus war schon genial.
Fazit:
Es wird wohl nicht mein letzter Ossiloop gewesen sein.
Ich bin schneller als gedacht.
Funfact:
Ich lag mit meiner Handzeitnahme auf jeder Etappe genau eine Sekunde oberhalb der offiziellen Zeit.

Hügel Fahrtspiel

Heute habe ich im Wallinghausener Wald ein Hügel Fahrtspiel gemacht. Es ging 300m in den Wald rein, dann zehn 830m Runden mit Hügel Fahrtspiel und 300m wieder raus.
Die Runde führte nach ein paar hundert Metern über die Eierberge, dabei rauf
möglichst nicht zu viel Tempo verlieren und runter gut Gas geben. 150m
weiter eine scharfe Linkskurve, rauf auf einen Hügel und runter in die
Suhle, dabei wieder gut Gas geben. Am ende der Suhle noch über einen Baumstamm und mit drei vier langen Schritten wieder rauf auf den Weg. Gut anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht. Nur einmal war ich etwas unaufmerksam und bin über eine Wurzel gestürzt. Aber ausser kleinen Abschürfungen an beiden Knien ging das auch noch mal gut.
Das werde ich sicherlich noch mal wiederholen. Dann allerdings besser ohne zu stürzen. 😉

Advent, Advent, ein Dieter rennt

Heute am 1. Advent gab es bei mir einen Adventsabendjogg. Es wurden 14km in 1:23:30. Es macht derzeit wieder richtig Spass. 🙂

Zeittunnel

Gestern war ich beim Zeittunnelmarathon, wobei ich da keinen Marathon gelaufen bin sondern als Teil einer Staffel dabei war. Ausrichter dieses Laufevents ist die Reservistenkameradschaft Despetal, die Organisatoren waren Michael und Susanne von Indie-Trail. Eine Reservistenkameradschaft als Ausrichter einer Laufveranstaltung ist erst mal recht ungewöhnlich, aber wenn Michael und Susanne ihre Finger mit im Spiel haben wird das schon passen. Ich kenne die beiden und weiss gerade über Berichte das die beiden immer was tolles auf die Beine stellen. So bin ich also am Samstag nach Barfelde gefahren. Vor Ort angekommen fand sich sofort ein Reservist der mir sehr gut und präzise alle nötige Informationen gab wo man parken konnte und wo ich was finden würde. So liebe ich das. Also das Auto geparkt und dann einige Läufer getroffen die ich zum Teil seit Jahren über das Internet kenne und von denen ich einige auch schon mal getroffen hatte. Meine Staffel bestand aus Michel und Antje aus Leipzig und mir. Bei der Einteilung wer wann läuft waren wir uns auch schnell einig. Antje würde als Startläuferin fünf der 2222 Meter langen Runden laufen, Michel dann drei Runden, dann ich fünf Runden und Michael dann die restlichen sechs Runden. Antje spulte ihre Runden wie ein Uhrwerk ab. Michael ebenso seine ersten drei Runden. Mir fiel die Strecke erst etwas schwer, als Ostfriese bin ich eine etwas profilierte Strecke eben nicht gewohnt. Aber ab der dritten Runde hatte ich mich dran gewohnt und die letzten beiden Runden waren die schnellsten, es lief für mich um einiges besser als erwartet. Michael lief unsere Staffel dann zu Ende. Im Ort gab es entlang der Strecke einige die richtig Stimmung und Party machten und teils mit Rasseln und Laolawellen die Läufer anfeuerten.
Nach dem Lauf gab es dann morgens noch die Siegerehrung und Frühstück.
Mich selbst hatte der Zeittunnel voll erwischt. Ich bin zu meinen 11,11km um 02:51 gestartet und war um 03:02 Uhr dann fertig. 😉
Fazit:
Eine rundum gelungene Veranstaltung, sollte es die im nächsten Jahr wieder geben hoffe ich wieder eine Staffel zu finden. Einen Dank an die Reservisten, sowie an Michael und Susanne.
Und hier meine Medaille.

Dann also mal Brooks

Heute war ich auf der Laufschuhjagd. Es mussten neue Treter fürs joggen her. Mein Laufschuhdealer hat immer eine sehr grosse Auswahl und so war ich dann mal gespannt was diesmal dabei heraus kommmt. Habe ich früher viel Asics und ein wenig New Balance gehabt, hatte sich das dann irgendwann mehr Richtung New Balance verschoben. Heute also eine neue Runde. Asics war ganz schnell aus dem Rennen. Die haben sich in eine Richtung verändert die nicht mehr zu mir passt. Es blieben dann der New Balance 1063, der Mizuno Wave Rider 15 und tada der Brooks Glycerin 10 übrig. Brooks hatte ich nocht nie. Der New Balance war mir zwar anfangs anhand der Vorgänger am sympatischten, wurde auf Grund der doch recht weichen Sohle dann doch als erstes aussortiert. Der Mizuno und der Brooks sind sich nicht wirklich sehr unterschiedlich. Der Brooks fühlte sich auf der Straße dann aber doch etwas runder an. Und so habe ich dann meine ersten Brooks Laufschuhe gekauft. Wie heisst es doch bei Brooks? Run Happy. Ich werde mir dann mal Mühe geben. 😉
Ok, da ich auf Grund von Senk-Spreiz-Sonstwas-Füssen Einlagen trage werde ich mir auch wieder mal die passenden Einlagen bauen lassen müssen. Aber die Brooks machen einen Klasse eindruck.
Und so sehen sie aus.

Kurze Pfingstradtour und Ersatzjoggen

Für heute Nachmittag hatte ich eine schöne Pfingstradtour mit meinem Tourenrad geplant. Nach dem ich mir gestern schon leicht die Platte verbrannt hatte war der Plan über schöne Umwege nach Bagband zu fahren um von dort aus eine ganze Weile auf dem Ostfrieslandwanderweg zu fahren. Am Ostfrieslandwanderweg stehen viele Bäume und damit gibt es viel Schatten. Am Ostfrieslandwanderweg angekommen gönnte ich mir nach gut 20km Fahrt eine kleine Pause im Bahnhof Strackholt wo ich ein alkoholfreies Weizen getrunken habe. Kurz nach dieser Pause war nach 22,5km nach einem beherzten Antritt die Tour dann auch schon vorbei, in dem mir die Kette gerissen ist.
Das war dann zwar Schade, aber ich habe mir die gute Laune nicht verderben lassen und war dann heute Abend als Ersatz noch 10km joggen.
Und im Laufe der Woche kaufe ich mir dann mal eine neue Kette.

Schaltjahrlauf

Für den heutigen 29. Februar gab es auf Twitter die Idee zu einem Schaltjahrlauf bei dem zwar alle unter dem gleichen Motto, aber jeder für sich an diesem Tag so viel läuft wie es ihm gefällt. Das wurde dann auch von vielen gemacht. Bei mir sind es 8,1km in 48:15 geworden.

Vollmondjogg

Ich finde es gibt keinen schöneren Start ins Laufjahr als mit einem Vollmondjogg. Es waren heute zwar, meines Trainingszustandes angemessen, nur 4km aber die Atmosphäre bei einem Vollmondjogg finde ich immer wieder Klasse. Mal schauen was dieses Jahr laufmässig so bringen wird.