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Vom Biedermeier zur Dancing Queen

So heisst eine tolle Stadtführung der Kulturgesichter. Ich hatte schon mal deren Nachtwächterführung mitgemacht und habe nun am Freitag Abend in Aurich an der Führung Vom Biedermeier zur Dancing Queen teilgenommen. Wie schon bei der Nachtwächterführung verstehen es Katja Druivenga und Reenste Cornelis auch hier das es eine wirklich lebendige Stadtführung ist. Denn neben den historischen Informationen sorgen die Beiden mit wechselnden Kostümen und schönen Geschichten für gute Unterhaltung und viele Lacher. So geht man durch die Stadt und dabei dann auch durch die die Jahrhunderte. Eben von der Biedermeierzeit zu den siebziger und achziger, der Zeit der Dancing Queen.
Es war wirklich eine sehr schöne Führung die viel Spaß gemacht hat. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden, es kommt einen aber kürzer vor. Wer mal nach Aurich kommt sollte schauen ob dann eine der Führungen der Kulturgesichter statt findet. Und auch als Einheimischer lohnt es sich auf jeden Fall.
Ich bin schon gespannt was die Beiden noch aushecken werden. 🙂

Leeraner Miniaturland zum Zweiten

Heute war ich zum zweiten mal im Leeraner Miniaturland. Beim letzten Besuch vor zwei Jahren waren noch längst nicht alle Bereiche der Ausstellung fertig. Inzwischen sind sie es und der Besuch hat sich mal wieder gelohnt. Und dabei sind nicht nur die neuen Teile interessant, auch im alten Teil gibt es viele neue Details. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht.
Ich habe natürlich auch mal wieder viele Fotos gemacht, ein paar davon habe ich wie immer für euch ausgesucht. Ein klick auf das Foto öffnet ein Album.

Leeraner Miniaturland 13.08.13

Nachtwächterführung

Gestern Abend war ich in Aurich bei der Nachtwächterführung der Kulturgesichter. Im Mittelalter machen sich die Frau des Nachtwächters (dargestellt von Katja Druivenga) und eine Frau des ältesten Gewerbes der Welt (dargestellt von Reenste Cornelis) auf die Suche nach dem Nachtwächter.
Es ist eine Stadtführung mit einer unterhaltsam und lebendig erzählten Geschichte Aurichs. Ich kenne vieles von der Geschichte Aurichs und Ostfrieslands, daher war mir vieles auch schon bekannt. Aber ich habe auch einiges neues erfahren. Ich habe auch einen Hinterhofgang kennen gelernt von dem ich bisher dachte er wäre privat, aber der Gang ist öffentlich und ich werde mir den auch noch mal bei Tageslicht anschauen. Die 1,5 Stunden dauernde Führung ist wirklich toll gemacht und vergeht wie im Flug. Am Ende erfährt man noch was es hiess etwas auf dem Kerbholz zu haben, warum einige Ostfriesen Fersengeld geben mussten und was es mit den Pechvögeln auf sich hatte.
Es war eine sehr schöne Führung von der ich sehr begeistert war und auch noch bin. Wer sich in Aurich aufhällt sollte schauen ob die Führung dann stattfindet und auch als Einheimischer lohnt sich die Führung allemal.

Wolken

Ich liebe interessante Wolkengebilde. Und gestern Abend gab es da mal wieder was schönes zu sehen. Zum Glück hatte ich die Kamera griffbereit. Nach dem ein Gewitterschauer vorbeigezogen war hellte es wieder auf. Als ich dann nach draußen schaute gab es das hier zu sehen.

Und nur sechs Minuten später hatte sich das hier daraus entwickelt.

Ich fand das richtig faszinierend.
Aus wenn die Wolken etwas bedrohlich aussahen blieb es dann aber erst noch trocken und ich habe noch einen schönen Spaziergang gemacht.

Ausstellung einer blinden Fotografin

Ich hatte kürzlich ja schon über die blinde Fotografin Michaela Eiben berichtet. Nun, ich war inzwischen in ihrer Ausstellung und der Bericht ist eigentlich längst überfällig.
Die Austellung im Auricher Rathaus ist im ersten Stock untergebracht und präsentiert sich sehr schlicht und ohne grosse Erklärungen. Ein wenig Vorkenntnis worum es sich bei der Ausstellung handelt ist von Vorteil, dies finde ich doch etwas schade. Aber die Fotos sind alle sehr interessant und sehenswert. Der Titel der Ausstellung gehörte und gefühlte Motive wird deutlich. Beim betrachten der Bilder habe ich mich doch gefragt ob ich als Blinder Fotos machen würde, eine Antwort bin ich mir da allerdings noch schuldig. Aber das was die Michaela Eiben da macht ist in meinen Augen sowas wie gelebte Inklusion.
Wer erfahren möchte was sie selbst zu dem Thema sagt kann das hier nachlesen.
Hier noch zwei Fotos die ich von ihren Bilder gemacht habe.


Regenbogen aus der Wolke

Heute Abend bei einem Spaziergang tauchte dieses Naturschauspiel auf. Ein Regenbogen der aus einer Wolke heraus zu fallen scheint. Auf dem Foto ist der Regenbogen zwar nicht so gut zu sehen als in Natura, aber ich hoffe es kommt noch gut genug rüber.

Eine blinde Fotografin

Das klingt erst mal ziemlich absurd, ist es dann aber wohl eher doch nicht. Denn die Ausstellung die ab dem 30. Mai im Auricher Rathaus zu sehen sein wird heisst gehörte und gefühlte Motive und lässt damit schon erahnen das die Vorstellung einer blinden Fotografin so gar nicht absurd sein muss.
Im Bericht der Ostfriesen-Zeitung heisst es dazu.

Die 39-Jährige beschloss zu fotografieren. Früher, als sie noch sehend war, hatte sie das schon gerne getan. Aber heute? Als Blinde? Eine Freundin, seit 30 Jahren Fotografin, riet zunächst ab: „Das klappt nie.“

Im ersten Moment wäre mir wohl auch kaum in den Sinn gekommen das sowas klappen könnte.

Vom Balkon aus hat sie den Raureif auf den Dächern aufgenommen, die Sonne, Schneeflocken. Wenn die Glocken vom Lambertiturm läuteten, hielt sie die Kamera in diese Richtung. Michaela Eiben fotografierte, wenn ein Gewitter über die Stadt zog, wenn sie unten auf der Straße viele Menschen hörte.

Wenn ich das dann mit dem Titel der Ausstellung in Verbindung bringe bin ich schon sehr gespannt auf die Ausstellung. Und es soll keine Ausstellung werde die nur einfach das Beste zeigen will.

Im Auricher Rathaus wird sie Fotos auf Leinwand in unterschiedlichen Formaten zeigen. „Es sind nicht nur die besten“, sagt die dreifache Mutter, „ich möchte zeigen, wie sich diese Reise entwickelt hat.“

Und ich werde es mir nicht nehmen lassen mir das anzuschauen.

Fugue in C Minor

In diesem Video spielt das Tesla Orchestra Bachs Fugue in C Minor. Die Musik ist dabei recht Spannungsgeladen, denn sie wird mit Hilfe zweier Teslaspulen erzeugt. Das Tesla Orchestra hat aber auch noch weitere Musikstücke zu bieten.
[via golem.de]

Pendulum Waves

Also diese Pendel finde ich einfach nur faszinierend.
[via Der Schockwellenreiter]

Drei Müller für Dornum

Die Flügel der Dornumer Bockwindmühle sollen sich endlich wieder drehen. Und damit das geschehen kann lassen sich drei Männer an der Volkshochschule Leer zum Müller ausbilden.
In der Ostfriesen-Zeitung heisst es dazu:

Ein Jahr lang müssen die Müllerlehrlinge den Kursus an der Volkshochschule Leer besuchen. Immer am Wochenende geht es dann in die Mühle. Dort gibt es Theorieunterricht und es muss selbst angepackt werden. Vermittelt werden Technik, Geschichte und Sicherheitsrichtlinien. Zum Schluss steht eine Prüfung an, genau wie vor 60 Jahren.

Ich finde dieses Engagement der drei Männer wirklich gut, schliesslich machen die das in ihrer Freizeit. Denn wenn sich eine so alte Mühle, als Wahrzeichen von Dornum, wieder im Wind dreht ist das gut für den Tourismus, und damit auch für die Allgemeinheit an der Küste.