Archive for Juni 2011

68. Deutsche Juniorenmeisterschaften

Heute war ich bei den 68. Deutschen Juniorenmeisterschaften in Bremen Obervieland als Bahnrichter im Einsatz. Als Mitglied des ständigen Kampfgerichts Bahn hat man zwar den Nachteil kaum mal eine Pause zu haben, aber dafür ist man ja auch fast ständig im Innenraum. Da erlebt man die Wettkämpfe dann teils doch etwas näher als die Zuschauer. Allerdings bekommt man gerade bei den Laufentscheidungen nicht immer die Siege mit, man muss sich schliesslich auf seine Aufgaben konzentrieren. Das einzig brenzlige waren für uns die 400m Endläufe. Da wir ein wenig Zeit hatten gönnten wir uns vor den 400m eine kurze Mittagspause zum essen. Als wir fertig waren und langsam wieder in den Innenraum gehen wollten hörten wir plötzlich das die 400m Läufer schon vorgestellt wurden. Die hatten den Start vorgezogen! Das gab dann mal einen 300m Sprint an die vorgesehene Bahnrichterposition. Immerhin noch vor dem Start geschafft. Aber trotz dem ganzen Stress als Bahnrichter war es doch eine schöne Erfahrung mal als Kampfrichter bei einer deutschen Meisterschaft dabei zu sein.

1. Wiesmoorer Mittsommernachtslauf

Gestern war ich beim 1. Wiesmoorer Mittsommernachtslauf. Bei dem Lauf handelt es sich nicht um einen Wettkampf und es gibt auch keine offizielle Zeitnahme. Es geht nur darum den Lauf als Event zu geniessen und nicht auf Zeiten und Platzierungen zu schielen. Und ich finde es ist den Veranstaltern des Lauftreffs der TG Wiesmoor auch gut gelungen das man eben dieses machen konnte. Statt Startnummern gibt es ein Teilnehmershirt der zur Teilnahme an dem Lauf berechtigt. Die Strecke um das Ottermeer ist 3,5km lang. Diese kann beim Mittsommernachtslauf bis zu vier Runden lang gelaufen werden, es können also 3,5km, 7km, 10,5km oder 14km gelaufen werden. Jeder Teilnehmer entscheidet für sich wie viele Runden er laufen möchte. Da der Start um 22:00 Uhr erfolgt, werden Teile der Strecke bis 24:00 Uhr durch den THW beleuchtet. Vor dem eigentlichen Mittsommernachtslauf gibt es noch Schülerläufe, um 20:00 Uhr 1000m für Schüler/innen der Altersklassen C und D und um 20:30 noch 1500m für Schüler/innen A und B.
Zu dem Lauf an sich.
Ich war seit dem Bremen-Marathon 2005 nicht mehr als Teilnehmer bei Laufveranstaltungen gewesen, daher war es doch etwas merkwürdig mal wieder mit Laufklammotten an zu einem Lauf zu fahren. Als ich ankam waren die Schülerläufe fast beendet. Nach ein wenig Smaltalk habe ich mir mit drei anderen Läufern den Anfang der Strecke angeschaut. Dabei war schon zu sehen das der THW einiges an Technik aufgefahren hatte um die Beleuchtung sicher zu stellen. Wieder zurück am Start-/Zielpunkt wurde es Zeit sich für den Start fertig zu machen. Da der Start ja erst um 22:00 erfolgt und es nicht so wirklich zu warm war hatte ich mich für eine schwarze Longtight, ein schwarzes Langarmshirt und meine schwarze Bandana entschieden. Dazu dann über dem Langarmshirt noch die Warnweste das Teilnehmershirt.

Teilnehmershirt Mittsommernachtslauf

Teilnehmershirt Mittsommernachtslauf

Da ich mit einem ca. 6:30er Schnitt starten wollte habe ich mich entsprechend weiter hinten im Startblock platziert. Um 22:03 Uhr wurde dann gestartet und fast 500 Teilnehmer gingen auf die Strecke. Wie so oft hatten sich allerdings auch hier einige Walker/Nordic Walker ziemlich weit vorne in den Startblock einsortiert, so mussten die Läufer erst mal an denen vorbei. Als ich vier Nordic Walkerinnen die schön nebeneinander auf der Strecke unterwegs waren überholte meinte eine sogar das mit dem Start wäre wohl nicht so gut gelöst, es müssten ja jetzt die Läufer erst noch die Walker üeberholen. Durch den Charakter der Veranstaltung war es mir aber egal ob ich die noch überholen musst und so habe ich diese Einsicht mal unkommentiert gelassen. 😉
Am Ottermeer war es auf der ersten Runde noch recht schwierig sein Tempo zu finden. Auf dem schmalen Weg mussten sich die Läufer entsprechend ihres Tempos erst noch ’sortieren‘. Man hörte auch schnell Lautsprecheransagen vom Badestrand am Nordufer. Dort waren ein Animateur und noch einige Zuschauer die uns Läufer anfeuerten und die ‚Laola-Welle‘ machten. Zurück zum Ziel war eine Zeitanzeige zur Orientierung der Läufer aufgestellt. Aber auch wenn es keine Zeitnahme gab wollten meine eigenen Statistiken ja auch noch gefüttert werden. Die erste Runde war nach 23:06 beendet, mit einem Schnitt von 6:36 ja das was ich auch geplant hatte. Auf der zweiten Runde konnte man schon freier laufen. Die Atmosphäre am Ottermeer wurde auch schon schöner da es schon etwas dunkler wurde. Und dann hörte ich plötzlich Dudelsackmusik. Da stand doch einer im Halbdunkel am Ufer stilecht mit Schottenrock und spielte uns was vor. Zusammen mit der Beleuchtung am Ottermeer fand ich das richtig Klasse. Am Nordufer gab es wieder die ‚Laola-Welle‘ und ich hatte mich auch schon gut an die Strecke gewöhnt. Die zweite Runde war nach 22:00 beendet, also etwas flotter als die Erste. Auf der dritten Runde kam die Beleuchtung am Ottermeer immer besser zur Geltung und es zog auch ein wenig Nebel auf dem Wasser auf. Das sah richtig gut aus. Am Nordufer benannte der Animateur die Zuschauer dort inzwischen als Südkurve. In dieser Runde gab es für mich dann die ersten Walker zu überrunden. Die Runde war nach 21:18 beendet und am Ziel standen schon etliche die mit dem Laufen schon fertig waren. Ich ging aber noch die vierte Runde an. Jetzt war doch schon deutlich weniger auf der Strecke los. Ich fand aber das die anderen was verpassten, mir gefiel der Lauf von Runde zu Runde besser. Und auch die Südkurve war unermüdlich am Anfeuern und auch auf dieser Runde bekam noch jeder seine eigene ‚Laola-Welle‘. Nach 19:39, was einem Schnitt von 5:36 entspricht, war die vierte und damit letzte Runde beendet. Insgesamt habe ich für die 14km 1:26:03 gebraucht.
Nach dem Lauf habe ich dann erst mal drei Becher warmen Tee getrunken. Danach habe ich meine Tasche geholt und geduscht. Die Duschen waren auch jetzt noch ausreichend warm. Nach dem Duschen gab es noch ein wenig zu plaudern. Nach einer leckeren Bratwurst und einem noch leckeren Bier bin ich dann nach einer schönen Veranstaltung wieder nach Hause gefahren.
Fazit:
Ein sehr schönes Laufevent. Die paar schwächen die sich bei diesem ersten Mittsommernachtslauf gezeigt haben werden im nächsten Jahr sicher auch noch behoben sein. Denn ich hoffe das die Veranstaltung auch im nächsten Jahr stattfinden wird. Ich werde dann sicher wieder dabei sein.

Gefährliche Fallen im Stapeler Moor

So lautet heute eine Schlagzeile bei der Ostfriesen-Zeitung. Und was man dort liest ist wirklich nicht schön.

Der Pächter des Reviers im Kreis Leer, Johann Gerdes, hat eingegrabene Kanthölzer mit Nägeln gefunden. Die Spitzen der Nägel guckten aus dem Boden, waren zwischen den Grashalmen kaum zu sehen.

Der Pächter hatte durch diese Fallen wohl schon drei platte Reifen an seinem Quad und ein Landwirt einen platten Reifen an seinem Fahrrad. Diese Fallen waren auf den schmalen Waldwegen angebracht, somit wären ja auch durchaus noch andere Nutzer im Stapeler Moor gefährdet.

„Man muss sich nur vorstellen, da wäre ein Kind draufgetreten“, sagt der 61-Jährige.

Der Pächter hat inzwischen Anzeige erstattet.

Gerdes hat mittlerweile Anzeige bei der Polizei erstattet, die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen. „Es ist ein Verdacht eines Eingriffes in den Straßenverkehr“, sagt Andrea Berends, Sprecherin der Polizei in Leer.

Da auch noch eine obere Sprosse einer Leiter zu einem Hochsitz angesägt wurde deutet eigentlich alles auf militante Naturschützer oder Jagdgegner hin.
Aber was mich bei dem ganzen jetzt wirklich verwundert ist die Tatsache das sich anscheinend niemand, weder Pächter oder Fallensteller oder Polizei, sich darüber Gedanken macht das eventuell einer der natürlichen Nutzer des Stapeler Moor von diesen Fallen betroffen sein könnte. Das die dort lebenden Tieren durch diese Fallen gefährdet sind ist allen Beteiligten anscheinend egal.

Herbstjog im Sommer

Letzte Woche hatte ich mir beim dribbeln mit dem Nachbarjungen das rechte Fussgelenk verdreht. Die Woche über gab das immer wieder mal etwas schmerzen und es fühlte sich leicht instabil an. Es war aber nicht geschwollen, so habe ich auf einen Arzttermin verzichtet. Zum Wochenende hin wurde es auch immer besser und heute war kaum noch ein Schmerz zu spüren. Also die Gelegenheit doch noch diese Woche ein wenig zu joggen. Allerdings war es den ganzen Tag nass, windig und recht kühl. So wurde es ein Herbstjog bei 13 Grad, Regen und Windböen um Windstärke 6-7. Zur Vorsicht war ich nur 4km joggen, aber unterwegs fühlte sich das ganz Ok an. Nach dem joggen schmerzte das Gelenk doch wieder ein wenig, denke aber doch das ich die nächste Woche wieder etwas mehr joggen kann.

Oldtimertreffen Schwerinsdorf

Heute war ich auf dem Oldtimertreffen der im Rahmen des Pfingstfest Schwerinsdorf statt findet. Ich war vorher noch nicht bei den Oldtimertreffen dort gewesen, mein Nachbar hatte aber schon öfter erzählt das es dort gut sein soll. Jetzt kann ich ihm da voll und ganz zustimmen. Es sind sehr viele Oldtimer dort, die meisten davon alte Traktoren. Aber auch Autos, Motorräder und LKWs sind dort vertreten. Einige der alten Traktoren kann man dort auch noch in Aktion sehen, etwa beim pflügen oder einfach beim Baumstämme ziehen.
Ich habe natürlich wieder etliche Fotos gemacht, ein paar davon habe ich wieder für euch ausgesucht. Ein klick auf das Foto öffnet ein Album.

Oldtimertreffen Schwerinsdorf 12.06.11

Sowas wie Tempotraining

Nach dem ich mir wegen letzter Woche ja ein paar Tage zur Regeneration gegönnt hatte war ich heute wieder joggen. Die Beine waren wieder gut locker und ich war so im 6er Schnitt unterwegs. Nach drei Kilometern in 17:57 und immer noch lockeren Beinen dachte ich mir, da geht doch noch was. Also mal das Tempo etwas erhöht. Einen Kilometer weiter war dann klar das das etwas etwas mehr war, der Kilometer war in gut 5:15 rum. Aber nach dem Motto wer schneller Laufen will muss auch mal schneller laufen habe ich das Tempo nicht verringert. Tatsächlich habe ich das Tempo sogar noch erhöht, denn die drei Kilometer zurück waren schon nach 14:59 erledigt. Ich muss sagen, so ein 5er Schnitt kann sich richtig flott anfühlen. 🙂
Die drei Kilometer zurück kann ich wohl als Tempodauerlauf werten, also fällt das unter Tempotraining.

Joggingwoche mit 32km

Montag hatte ich meinem Stiefvater 2,5 Stunden beim Torf stapeln geholfen. Dabei bewegt man sich dabei fast ständig tief in der Hocke. Da ich eine solche Muskelbelastung nicht gewohnt bin war ein heftiger Muskelkater die Folge. Dadurch bin ich erst am Donnerstag in die Joggingwoche eingestiegen. Nach dem ich letzte Woche nach langer Zeit überhaupt mal wieder 10km gejoggt war am Donnerstag gleich noch mal 10km. Wegen des Feiertages war das vormittags. Die Beine waren vom Muskelkater aber nicht wirklich locker. Am Freitag bin ich dann abends noch 10km joggen gewesen. Dabei musste ich die Beine zwar unterwegs mal lockern, aber ab Kilometer sieben lief es dann richtig gut. Den letzten Kilometer bin ich dabei dann sogar recht locker in 5:22 gelaufen. Heute war ich dann auch wieder joggen. Nach dem ich unterwegs erst mal wieder die Beine lockern musste lief es sich recht gut. Sogar so gut das ich die Strecke verlängert habe, so wurden es 12km in 1:15:29. Die Beine wurden allerdings zum Ende hin recht müde und schwer. Zu dem wurde es auch noch schwül warm.
Fazit: Für meine derzeitigen Verhältnisse waren die 32km in vier Tagen sicherlich eine hohe muskuläre Belastung. Allerdings möchte ich im Sommer auch durchaus noch mal ein paar längere Läufe machen, da musste so eine Belastung halt einfach mal sein. Und nun gönne ich den Beinen ein paar Tage zur Regeneration.

12. Weser-Ems-Ausstellung in Aurich

Heute Vormittag war ich auf der 12. Weser-Ems-Ausstellung in Aurich. Es ist eine Messe die alle vier Jahre statt findet und auf der sich hauptsächlich regionale Firmen, Vereine und Verbände zeigen. Aber auch überregionale Anbieter finden sich auf der Messe. In diesem Jahr sind es wohl gut 350 Aussteller. Ich fand es auch dieses mal recht interessant und habe auch noch einiges für mich gefunden. An einem Stand mit Pinzetten, Scheren etc. habe ich noch was nützliches für den Modellbau gefunden. Gleiches gilt für einen Stand für Industriekleber, denn den hatte der Anbieter auch in Modellbau verträglichen Mengen von 10, 20 oder 50 Gramm. Ausserdem habe ich mir noch einen leckeren Bergkäse mit gebracht.
Ein paar wenige Bilder (ich hatte nur mein Handy dabei) habe ich auch gemacht. Ein klick auf das Foto öffnet ein Album.

03.06.11 Weser-Ems-Ausstellung

PS: Wer sich wundert warum ich zu der Ausstellung nicht verlinkt habe, die Ausstellung hat tatsächlich keine eigene Internetpräsenz.