Archive for April 2011

Bahneröffnung meines Vereins

Heute war Bahneröffnung meines Vereins. Das Wetter war gut, nur der böige Wind war manchmal etwas unberechenbar für die Athleten. Die Teilnehmerzahlen waren geringer als im letzten Jahr, aber da es im weiteren Einzugsgebiet unserer Veranstaltung noch zwei weitere Bahneröffnungen gab war das Meldeergebnis doch noch recht ordentlich. Es gab auch sehr gute Ergebnisse, ich hörte von einigen neuen persönlichen Bestleistungen und im abschliessenden 5000m Lauf schaffte eine Athletin der weiblichen Jugend B die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften.
Was ich immer wieder schön finde und mich immer sehr freut ist wenn nach dem Wettkampf Athleten oder Trainer auf uns Kampfrichter zukommen und sich für die Arbeit bedanken. Zeigt es doch das man auch im Sinne der Athleten gute Arbeit gemacht hat. Als Schiedsrichter der Veranstaltung bin ich mit dem Wettkampftag durchaus zufrieden.

Anti-Rost-Initiative

Vor zwei Wochen hat sich die ‚Anti-Rost-Initiative‘ gegründet. Mit dieser Initiative wollen neun Männer und Frauen im Rentenalter anderen Auricher Senioren ehrenamtlich helfend zur Seite stehen.
In der Ostfriesen-Zeitung ist dazu zu lesen:

Sie helfen, wenn die Tür in den Angeln quietscht oder eine Glühbirne ausgewechselt werden muss, wenn ein Tischbein wackelt, sie hängen Gardinen auf und kaufen für Menschen ein, die das selbst nicht mehr können. Fünf Euro verlangen sie für die Anfahrt. Alles andere ist gratis.

Also das finde ich ein sehr gute Initiative die diese ‚rüstigen‘ Rentner da auf die Beine gestellt haben. Ich denke das viele ältere Rentner die selbst solche einfachen Sachen nicht mehr selbst machen können sich über diese Initiative freuen werden.
Handwerker brauchen jetzt aber nicht zu fürchten das diese Initiative ihnen Arbeit weg nimmt. Denn der Initiator der Initiative, der frühere Kreisverbandsvorsitzende des Sozialverbandes VdK Aurich/Emden Konrad Kulus, hat gleich das Gespräch mit der Handwerkskammer gesucht.

„Ich wollte klarstellen, dass wir keine Konkurrenz zu Handwerksbetrieben sind. Wir wollen niemandem die Butter vom Brot nehmen.“ Deshalb helfe man auch nicht beim Tapezieren, Anstreichen oder Rasenmähen.

Ich finde solch ein ehrenamtliches Engagement hat es verdient beachtet zu werden.

Abenteuer Bahn

Ich fahre ja eher selten mit der Bahn. Aber heute war es mal wieder so weit. Das heisst erst mal mit dem Bus nach Leer, was aber alles ganz gut lief. Von dort sollte es mit dem RE 4431 nach Bremen gehen. Als ich dann sah wie viele Personen da auf dem Bahnsteig auf diesen Zug warteten habe ich mich schon in die Richtung des zu erwartetenden Zugendes begeben, in der Hoffnung dort noch Platz zu finden. Die Bahn war aber schon recht überfüllt, so war ich schon froh noch einen Platz auf der Treppe des zweigeschossigen Regionalexpress zu bekommen. Unterwegs wollten aber immer noch weitere Passagiere einsteigen. Aussteigen wollten weit weniger Menschen als einsteigen. Allein aus dem Grund entstand dann auch schon eine Verspätung des Zuges. Die Leute schafften es einfach nicht mehr die Türen frei zu geben. Ab Oldenburg konnte ich dann nur noch stehen. Dabei musste man auch noch aufpassen das die aufeinander gestapelten ‚Gepäcktürme‘ nicht umfielen. Später mit der NWB 83228 nach Lübberstedt gab es dagegen keinerlei Probleme, pünktlicher Start, pünktliche Ankunft und ausreichenend Platz für Mensch und Gepäck.

Löwenzahn

Diese Weide mit Löwenzahn grenzt direkt an mein Grundstück. Ich finde solch ein Anblick im Frühjahr immer wieder schön. Und mit so viel Löwenzahn drauf wäre die Weide ein Traum für Bartagamen, denn diese Reptilien mögen die Blüten sehr gerne. Das weiss ich allerdings auch nur weil mein Schwager selbst Bartagamen hällt. Die sind auch ganz Wild nach den Löwenzahnblüten.

Ostfriesenwitze sind keine Volksverhetzung

Beim Radiosender ‚ffn‘ ist die Auricherin Lea Rosenboom neu im Moderatorenteam in deren Morgensendung. Und weil das so ist wird dort nun wohl jeden Tag ein Ostfriesenwitz erzählt. Das ist ja alles gut und schön und wäre mir sicherlich auch kein Blogbeitrag wert gewesen. Aber was lese ich heute in der Ostfriesen-Zeitung?

Und was kein Witz ist: Ein – nach eigener Aussage – gebürtiger Ostfriese hat den Sender nun bei der Polizei in Osnabrück angezeigt. Per E-Mail. Vorwurf: Volksverhetzung.

Hatte ich nicht grade erst vorgestern das Thema das man manchmal vor lauter kopfschütteln kurz vor einer Gehirnerschütterung stehen kann? Wie griessgrämig muss man sein um Ostfriesenwitze als Volksverhetzung anzusehen?

Alleen werden per Richtlinie abgeschafft

Die Alleen im Landkreis Aurich werden in Zukunft wohl verschwinden. Schuld daran ist eine Richtlinie des Landes Niedersachsen. In der Ostfriesen-Zeitung ist zu lesen warum das so ist.

In dieser Richtlinie steht unter anderem, dass neu gepflanzte Bäume künftig einen Abstand von 7,5 Metern zum Fahrbahnrand von Bundes- und Landesstraßen haben müssen. Dies gilt, wenn auf der Strecke mehr als 70 Kilometer pro Stunde erlaubt sind. Außerhalb von Ortschaften sind es bis 70 km/h 4,5 Meter.

Sowas können sie wirklich nur Bürokraten ausdenken. Aber was soll das ganze überhaupt?

Diese Vorschrift soll Verkehrsunfällen mit Bäumen vorbeugen.

Also so weit ich mich erinnere habe ich noch nie von einem Autounfall gelesen bei dem ein Baum schuld gewesen ist. Diese Richtlinie soll also anscheinend nur dazu dienen das Autofahrer weniger vorsichtig fahren müssen. Manchmal steht man vor lauter kopfschütteln ja kurz vor einer Gehirnerschütterung.
Die Folgen dieser Richtlinie sind dann einfach und nachvollziehbar.

„Wir werden bei Erweiterungen oder Neubauten keine Bäume mehr am Fahrbahnrand pflanzen“, so Matthias Hayen vom Amt für Kreisstraßen in der Sitzung des Verkehrssicherheitsforums in Norden.

Denn der Landkreis müsste dann in Zukunft extra Flächen erwerben um die Bäume neben den Strassen pflanzen zu können. Die Flächen bestehen meist aus landwirtschaftlich genutzten Flächen. Da diese wegen der benötigten Flächen für die Biogasanlagen stetig im Preis steigen ist es verständlich das der klamme Landkreis Aurich auf den Ankauf solcher Flächen verzichtet. Und es ist damit zu rechnen das weitere Kommunen sich genauso verhalten werden.

Gemütliche Radtour

Den heutigen Nachmittag habe ich bei sonnigen 15 Grad und wenig Wind zu einer gemütlichen Radtour genutzt. Erst mit einem netten kleinen Umweg zu Kaffee und Kuchen zu meiner Schwester. Danach dann noch eine schöne Runde nach Fahne, von dort am Ems-Jade-Kanal nach Aurich und dann über Nebenstrassen wieder nach Hause. Es wurden insgesamt knapp über 30km mit einer Fahrzeit von gut 1,5 Stunden.
Ein paar Bilder habe ich unterwegs auch noch gemacht, ein klick auf das Foto öffnet ein Album.

Radtour 10.04.11

Drei Müller für Dornum

Die Flügel der Dornumer Bockwindmühle sollen sich endlich wieder drehen. Und damit das geschehen kann lassen sich drei Männer an der Volkshochschule Leer zum Müller ausbilden.
In der Ostfriesen-Zeitung heisst es dazu:

Ein Jahr lang müssen die Müllerlehrlinge den Kursus an der Volkshochschule Leer besuchen. Immer am Wochenende geht es dann in die Mühle. Dort gibt es Theorieunterricht und es muss selbst angepackt werden. Vermittelt werden Technik, Geschichte und Sicherheitsrichtlinien. Zum Schluss steht eine Prüfung an, genau wie vor 60 Jahren.

Ich finde dieses Engagement der drei Männer wirklich gut, schliesslich machen die das in ihrer Freizeit. Denn wenn sich eine so alte Mühle, als Wahrzeichen von Dornum, wieder im Wind dreht ist das gut für den Tourismus, und damit auch für die Allgemeinheit an der Küste.

Angrillen, radeln und joggen

Nach dem die Wettervorsage für heute schon richtig gut war hatte ich beschlossen das der heutige Tag zum ‚Angrillen‘ genutzt werden muss. Also gestern schon mal alles dazu eingekauft. Nach dem sich heute Vormittag der Nebel aufgelöst hatte stieg die Temperatur zum Mittag dann auch schon in Richtung 20 Grad. Also gradezu perfekt zum angrillen. Der erste happen Krakauer vom Grill schmeckt beim angrillen immer unheimlich gut.
Nach dem Mittagessen habe ich dann mal mein Tourenrad fertig gemacht um den heutigen Tag auch zum anradeln zu nutzen. Dazu fuhr ich zum Kaffee zu meiner Schwester und mit einem hübschen Umweg dann wieder nach Hause. Der Wind war dabei aber recht kräftig mit Böen um 60km/h.
Heute Abend war ich dann, trotz noch nicht ganz überstandener Erkältung, auch noch mal eine Runde joggen. Das war dabei auch das erste mal in diesem Jahr in ‚kurz-kurz‘, wobei es schon etwas ungewohnt war abends noch rund 20 Grad zu haben.
So stelle ich mir einen gelungenen Frühlingstag vor. 🙂