Archive for Juni 2010

Bezirksmeisterschaften Mehrkampf Schüler und Schülerinnen

Gestern und heute war ich als verantwortlicher Schiedsrichter bei den Bezirksmeisterschaften Einzel der Schüler und Schülerinnen der Altersklassen A und B des Bezirks Hannover in Stuhr-Moordeich.
Am Samstag waren die Schüler mit den Block-Wettkämpfen und die Siebenkämpferinnen mit ihren ersten vier Disziplinen dran. Dazu als Rahmenprogramm ein 3-Kampf der Schüler und Schülerinnen der Alterklasse D. Das Wetter war fast ideal, ca. 22-24 Grad und leicht bewölkter Himmel sorgten für gute Wetterbedingungen. Die gute Arbeit der Kampfgerichte sorgte für weitere gute Bedingungen. So gab es am ende des Wettkampftages meist zufriedene Gesichter.
Heute am Sonntag waren die Schülerinnen mit den Block-Wettkämpfen und die Siebenkämpferinnen mit ihren letzten drei Disziplinen dran. Dazu als Rahmenprogramm ein 3-Kampf der Schüler und Schülerinnen der Alterklasse C. Deweiteren war noch eine oft und gerne gesehene Erwachsene der LGG Ganderkesee ausser Konkurenz in den Einzeldisziplinen Weitsprung und Speerwurf dabei. Das Wetter meinte es heute aber fast etwas zu gut. 26-28 Grad, Wolkenloser Himmel sowie fast Windstille waren doch schon recht anstrengende Bedingungen. Das vor allem die Mehrkämpferinnen, die sich immer wieder in den Schatten zurückziehen konnten, dennoch gut mit den Bedingungen klar kamen zeigt sich darin das doch einige innerhalb des Mehrkampfs in den einzelnen Disziplinen persönliche Bestleistungen schafften. Leid tat mir hier eine Athletin des Blocks Wurf, die nach sehr guten Ergebnissen der ersten drei Disziplinen bei der vierten und letzten Disziplin Diskuswurf leider ohne gültigen Versuch blieb und die, wie ich durchaus verstehen kann, bitterlich weinte. Aber wir als Kampfrichter müssen uns nun mal an die Wettkampfregeln halten und dürfen somit auch niemanden bevorteilen in dem wir so tuen als hätte ein Wurf die Sektorenlinie nicht voll erwischt.
Für mich hatte der Wettkampftag zur Folge das die Wirkung der Sonnenmilch gegen Mittag weg war und ich nun, da ich wenig Möglichkeiten hatte mich im Schatten aufzuhalten, doch einen ziemlichen Sonnenbrand habe.

Retten wir die ‚Futurezone‘

Die Futurezone, das renommierte Online-Portal des ORF soll per Gesetz zum 30.9.2010 eingestellt werden.
Die TAZ schreibt dazu:

Seitdem das österreichische Parlament am vergangenen Donnerstag das neue ORF-Gesetz beschloss, steht das renommierte Online-Magazin „Futurezone“ vor dem Aus. Seit elf Jahren wird auf futurezone.orf.at über zentrale Fragen der digitalen Gesellschaft berichtet: Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung, Urheberrecht. Flankiert von genuiner Technik-Berichterstattung jenseits des mainstreamigen „Apple gegen Google“. Zweites Pfund: Eine expliziter Blick auf Europa, für Österreich überhaupt nicht selbstverständlich.
Ende September kommt wohl das Ende.

Godany bloggt dazu auf datum.at sehr treffend:

In der Futurezone stehen all die Dinge, die manche Verleger nicht interessieren oder ihnen gar schlaflose Nächte bereiten. Dieses ganze Getue um Social Media, neue Gadgets, Internet, Datenschutz, SWIFT, Bürgerrechte im digitalen Zeitalter, also alles, was Verlage verschlafen oder bewusst ignorieren, weil sie von ignoranten Erbsenzählern geführt werden.
Mit der vom VÖZ geforderten Einstellung der Futurezone als Preis für mehr Werbeeinnahmen für den ORF lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens werden unliebsame Berichterstattung und ein zweitens ein unliebsamer Mitbewerber ausgeschalten. Verlage, die sich vor einer Website fürchten, sind allerdings um sich schlagende Dinosaurier, die nichts verstanden haben und deshalb so gut wie tot. Fordert der VÖZ in drei Jahren dann die Abschaltung von google oder facebook oder gleich dem ganzen bösen Gratis-Internet?

Da ich meine das die Futurezone nicht enden darf rufe ich dazu auf die Aktion Retten wir die Futurezone zu unterstützen in dem möglichst viele die Petition mitzeichnen um die Futurezone zu erhalten. Die Petition kann auch von Menschen unterzeichnet werden, die nicht in Österreich wohnen.

Upstalsboom

Heute war ich beim Upstalsboom. Dieser Ort ist eher kein primäres Ausflugsziel, aber auf Grund seiner Historie, es handelt sich hierbei um eine alte Thingstätte, und der doch recht schönen und ruhigen Umgebung durchaus ein lohnendes Ziel wenn man ohnehin grade in der Gegend ist. Wer also mal zwischen Aurich und Westerende auf der L1 unterwegs ist sollte bei Rahe ruhig mal auf das Hinweisschild ‚Upstalsboom‘ achten. Ein kurzer Besuch, einen kleinen Parkplatz gibt es an der Strasse ‚Zum Upstalsboom‘, ist meiner Meinung wirklich keine Zeitverschwendung.
Ein klick auf das Foto öffnet ein Album.

Upstalsboom

Lass die Finger von der Vuvuzela

Wer diesem Ratschlag folgt schont nicht nur sein eigenes Trommelfell und derjenigen seiner Umgebung. Es werden auch die Nerven derjenigen geschont die, wie ich, von der Fussball-WM ohnehin schon genug genervt sind.
Das ist für mich der WM-Song schlechthin.

Update:
Das Lied wurde leider von ‚Fettes Brot‘ wegen Urheberrechtsanspruchs ‚einkassiert‘. Der Ratschlag bleibt davon natürlich unberührt.

Kreismeisterschaften Einzel Schüler und Schülerinnen in Sulingen

Gestern war ich als verantwortlicher Schiedsrichter bei den Kreismeisterschaften Einzel der Schüler und Schülerinnen der Altersklassen B-D in Sulingen. Bei sehr schönem, für die Veranstaltung schon fast zu warmen, Wetter gab es gute Leistungen und viele strahlende Kinder zu erleben.
Insgesamt war auch der Ablauf zufriedenstellend, einzig das Speerwerfen der Schüler und Schülerinnen der Altersklasse B viel hier leider aus dem Rahmen. Durch eine Regelunkenntnis des Protokollführers musste ich den Wettkampf nach zwei von sechs Durchgängen leider noch mal ganz neu anfangen lassen. Dadurch geriet dann auch der Zeitplan eine Weile etwas durcheinander. Die verständliche, leichte Verägerung bei einigen betroffenen Athleten war aber bald verflogen.
Fehler passieren nun mal, auch wenn der Fehler schon nicht so alltäglich ist. Aber der Kampfrichter meinte dann auch ihm würde das nach dem Erlebnis sicher nicht noch mal passieren, das wäre dann doch recht prägsam gewesen.

Not my President

Da Ursula von der Leyen offenbar die Koalitionsfavoritin für das Bundespräsidentenamt ist sehe ich mich gezwungen wieder etwas Politik in mein Blog einkehren zu lassen. Denn sie ist nicht nur die denkbar schlechteste Alternative für dieses Amt. Sie wird wohl auch nur von der aktuellen Regierung und unserer Kanzlerin Angela Merkel vorgeschlagen damit diese Regierung eine treue Abnickerin und Befürworterin der Regierung als Bundespräsidentin bekommt damit diese Regierung zumindest von dort keine Kritik mehr fürchten muss. Wobei mir der Gedanke an eine Frau als Bundespräsidentin ja durchaus gefallen würde, ich würde den Vorschlag des neuen niedersächsische SPD-Vorsitzenden Olaf Lies, der Margot Käßmann als Bundespräsidentin vorgeschlagen hat sofort unterstützen.
Aber da die Regierung derzeit wohl der Meinung ist sie wolle Ursula von der Leyen ins Amt des Bundespräsidenten hiefen befürchte ich eine nachhaltige Beschädigung dieses Amtes. Und deshalb:

(Grafik von netzpolitik.org)