Archive for the ‘Nachdenkliches’ Category.

Wünsche für 2015

Ich wünsche mir für das Jahr 2015 und darüber hinaus

Mehr
Freundlichkeit
Hilfsbereitschaft
Rücksichtnahme
Offenheit

Weniger
Hass
Neid
Mißgunst
Egoismus

Ich werde selbst auch weiter daran arbeiten das dieses gelingen mag.
Ich wünsche allen ein schönes und gutes Jahr 2015.

Zeit

Zeit haben, Zeit geben. In der heutigen Zeit (sic!) und gerade so kurz vor Weihnachten etwas was nicht mehr alltäglich ist. Wann habt ihr das letzte mal zu euren Mitmenschen gesagt das ihr Zeit habt? Ich erlebe dabei immer wieder das diese erstaunt sind wenn ich ihnen das sage. Erstaunt das ich ihnen Zeit gebe oder auch erstaunt das ich ihre Zeit nicht nehme. Heute zum Beispiel wieder. Ich hatte gestern beim einkaufen vergessen Würfelzucker zu kaufen. Also heute noch mal los. Weil ich schon mal da war in Ruhe noch zwei Sorten Tee ausgesucht die ich noch nicht kannte. An der Kasse vor mir ein Pärchen das ihren Weihnachtseinkauf getätigt hatte. Als er dann sah das ich nur drei Teile aufs Band stellte bot er mir an das ich vorgehen könnte. Ich bedankte mich und sagte das sei nicht nötig weil ich Zeit habe. Er sah mich an und fragte sich selbst wann er das zuletzt gehört hatte das dies jemand zu ihm sagte.
In diesem Sinne wünsche ich euch einfach nur Zeit.

11 Fragen

Warum 11 Fragen? Es gibt derzeit dazu Nominierungen an Bloggern die jeweils 11 Fragen beantworten sollen.
Die Regeln sagen folgendes.
– Beantworte die 11 Fragen der die Bloggerin / der Blogger gestellt hat die / der dich nominiert hat
– nominiere 11 weitere Blogger und informiere sie über ihre Nominierung
– stelle ihnen 11 selbst ausgedachte Fragen
– verlinke die Bloggerin / den Blogger der dich nominiert hat
Ich wurde von @Claire_Grube_ nominiert. Ihr Blog ist hauptstadtpoetin’s Blog. Da sie ein Mensch ist den ich sehr schätze beantworte ich hier dann auch gerne ihre Fragen.

1. Für was investierst du in deinem Alltag die meiste Zeit?
Die Arbeit 😉
In der Freizeit geht auf alle Fälle viel Zeit damit drauf die Natur zu beobachten.

2. Was brauchst du unbedingt zum Überleben?
Die Hoffnung.

3. Lohnt es sich für Ideale noch zu kämpfen?
Ja! Denn wenn keiner mehr für Ideale kämpft wird es keine Ideale mehr geben.
Wobei ich manchmal doch etwas unglücklich bin da nicht mehr Energie investieren zu können.

4. Wenn ein Freund dich um 4 Uhr nachts anruft,gehst du ran?
Wenn ich das klingeln mitbekomme, sicher. Aber mein Telefon und mein Smartfone sind nicht mit im Schlafzimmer.

5. Welches ist dein lieblings Rezept?
Oje, habe ich eigentlich nicht. Ich habe aber ein sehr gutes Rezept für einen Biskuitboden. Wer das genauer haben möchte soll Bescheid geben.

6. Was würdest du dir kaufen,wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Ich würde ein schickes Haus bauen. Und auf jeden Fall ein tolles Wohnmobil um viele schöne Gegenden zu besuchen. Und eine ganz tolle Kameraausrüstung. 😉

7. Mit welchem Schauspieler würdest du gerne einen Film drehen und worum würde es gehen?
Wenn überhaupt würde es ein Naturfilm oder eine Dokumentation werden. Dafür bräuchte ich dann keinen Schauspieler.

8. Welches Teil in deiner Wohnung findest du selber total doof,aber wirfst es nicht weg,weil es dir jemand schenkte,den du sehr magst?
Von dem finde ich nichts doof.

9. Gehst du oder warst du schon bei einem Klassentreffen?
Ich bin schon auf Klassentreffen gewesen und es steht zum Frühjahr hin auch wieder eins an zu dem ich dann gehen werde.

10. Du hast die Wahl, welche Superkraft würdest du dann haben wollen?
Krankheiten heilen zu können.

11. Wie lange hast du für die Beantwortung der Fragen benötigt?
Inklusive des Blogpost ca. 30 Minuten. Allerdings habe ich noch einiges an Zeit gebraucht worum es bei der Nominierung überhaupt geht. 😉

Auf eigene Fragen und Nominierungen werde ich hier verzichten. Ich hoffe auf Verständnis.

Kampfrichter von Speer getroffen

Das ist etwas was man als Kampfrichter im allgemeinen und als Schiedsrichter im besonderen nie lesen, geschweige denn erleben möchte. Aber genau das ist bei einem Leichtathletik-Sportfest in Düsseldorf-Rath passiert.
Auf derwesten.de steht dazu:

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, schilderten mehrere Zeugen hinterher so: Der Kampfrichter, der die Landung der Speere beobachtete und die Weiten maß, soll bei einem Wurf das Gerät aus den Augen verloren haben, gerade als der Speer vermutlich von einer Windbö getroffen und abgelenkt wurde.

Das der Kampfrichter dabei die Weiten gemessen haben soll kann zwar nicht stimmen, aber das ist hier auch nicht wichtig. Wichtig ist das man gerade bei solchen Disziplinen im Feld immer und jederzeit hoch konzentriert bleiben muss. Denn dieser Fall ist nicht der Erste.
Ich wünsche dem Kampfrichter alles Gute und hoffe das er schnell genesen wird.
Ansonsten habe ich mir den Artikel ausgedruckt. Ich bin am nächsten Freitag hauptverantwortlicher Schiedsrichter bei einem Werferabend in Sulingen. Die Speere werden an dem Abend bis um die 70m fliegen. Ich möchte den Kamprichtern keine Angst damit machen, aber zur Vorsicht und vollsten Konzentration mahnen. Denn ich möchte so etwas nie Live erleben.

Update:
Der Kampfrichter ist inzwischen leider verstorben.

Special Olympics

Vom 05.10. bis zum 07.10. fanden in Bremen beim Unigelände die Special Olympics Regionale Spiele Bremen 2011 statt. Wer sich nun fragt was Special Olympics überhaupt ist hier die Antwort. Die Special Olympics ist die weltweite größte, vom IOC offiziell anerkannte, Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.
Und ich war nun am Donnerstag und Freitag im Rahmen der Leichtathletikwettbewerbe auf diesen Regionalen Spielen für Bremen, Niedersachsen und umzu die als Anerkennungswettbewerbe für die Nationale Spiele 2012 in München dienten. Ich war dabei mit dem Zeitnahmeteam unseres Vereins im Einsatz. Und das Erlebte hat mich nachdenklich gemacht, genügend nachdenklich das es bis heute gedauert hat diesen Blogeintrag zu schreiben. Die Wetterbedingungen waren vor allem am Donnerstag alles andere als gut, stürmischer Wind und fast waagerecht fallende Regenschauer waren nicht wirklich schön. Die Athleten nahmen das alles ganz einfach hin, es schien sie nicht wirklich zu stören. Sie hatten einfach Spass an ihren Wettkämpfen und freuten sich über ihre Leistungen. Und dabei war es egal ob die erbrachte Leistung nun Sieg oder gar Rekorde bedeutete. Die erbrachte Leistung war allein Grund zur Freude. Ich habe an diesen beiden Tagen weitaus mehr zufriedene Ahtleten gesehen als auf den sonst üblichen Wettkämpfen.
Und so frage ich mich seit ein paar Tagen ob diese geistig Behinderten uns nicht manchmal sogar fast überlegen sind angesichts des allgemeinen Leistungsdenkens in unserer gesunden Welt.