Archive for the ‘Ausstellung’ Category.

Auricher Kultur Häppchen

Gestern gab es in Aurich die Auricher Kultur Häppchen. Die Kulturellen Einrichtungen der Stadt boten Führungen, Vorführungen und Lesungen. Diese waren kostenlos und auch nicht sehr lang, um so als Häppchen Appetit auf mehr zu machen. Das ist eine tolle Sache. Mit dabei waren folgende Einrichtungen.
Ev.-luth. Lambertikirchengemeinde, Historisches Museum, Katholische Kirche, Kulturgesichter, Kunstverein, MachMitMuseum, Mühlenmuseum Stiftsmühle, Musikschule, Niederdeutsches Theater, Ostfriesische Landschaft, Reformierte Kirche, Stadtführervereinigung, sowie die Stadtbibliothek.
Da ich erst am Nachmittag in Aurich war hatte ich mir drei der angebotenen Häppchen raus gesucht.
Erst war ich in der reformierten Kirche, was auch der einzige klassizistische Zentralbau im Weser-Ems-Gebiet ist. Sie fällt in der Stadt mit ihren Säulen auf. Dort habe ich dann gelernt das es in reformierten Kirchen keine Altäre gibt. Ihr runder Gebetsraum ist mit einer auf Säulen getragenen Kuppel sehr interessant, ihre Schlichtheit sehr schön.
Dann war ich in der Lambertikirche um einer Altarführung beizuwohnen. Der Altar ist spätgotisch und war ursprünglisch im Zisterzi­enserkloster in Ihlow. Im Verlauf der Reformation und der Schleifung des Klosters kam der Altar in die Kapelle des Auricher Schlosses und später dann in die Lambertikirche. Der Altar ist wirklich sehr schön. Es wird auch sicherlich schon eine Besonderheit sein das ein katholischer Altar in einer evangelischen Kirche steht.
Zuletzt habe ich noch an einer Führung zum Mausoleum teilgenommen. Auf dem Weg zu der Ruhestätte der Grafenfamilie Cirksena gab es Informationen über die Geschichte des Auricher Friedhofs und warum dieser doch recht weit von der Kirche entfernt ist. Im Mausoleum gab es neben Informationen der Cirksenas vor allem interessantes zur Restaurierung der Sarkophage.
Ich finde das diese Veranstaltung wirklich sehr gut geeignet ist um als Häppchen Lust auf die kuturellen Angebote der Stadt zu machen. Es war schon schade nicht mehr gesehen zu haben.

Historisches Museum Aurich

Heute war ich im Historischem Museum Aurich. Ich glaube ich war zuletzt in der Schulzeit mal in dem Museum. Vorgenommen hatte ich mir einen Besuch schon länger, es blieb immer nur beim Vorhaben. Aber heute bin dann mal hin geradelt. Es war dann eine doch schöne Erinnerung an die Geschichte Aurichs und zum Teil der Geschichte Ostfrieslands. Die Ausstellung in dem dazu sehr gut passenden Gebäude hat mir wirklich gefallen. Die derzeitige Sonderausstellung zu den Flurnamen in Ostfriesland, die noch bis zum 08. September läuft ist auch sehenswert. Ich werde mir bei dem günstigen Eintritt von 2,50 dann wohl auch zukünftige Sonderausstellungen mal anschauen.

Ausstellung einer blinden Fotografin

Ich hatte kürzlich ja schon über die blinde Fotografin Michaela Eiben berichtet. Nun, ich war inzwischen in ihrer Ausstellung und der Bericht ist eigentlich längst überfällig.
Die Austellung im Auricher Rathaus ist im ersten Stock untergebracht und präsentiert sich sehr schlicht und ohne grosse Erklärungen. Ein wenig Vorkenntnis worum es sich bei der Ausstellung handelt ist von Vorteil, dies finde ich doch etwas schade. Aber die Fotos sind alle sehr interessant und sehenswert. Der Titel der Ausstellung gehörte und gefühlte Motive wird deutlich. Beim betrachten der Bilder habe ich mich doch gefragt ob ich als Blinder Fotos machen würde, eine Antwort bin ich mir da allerdings noch schuldig. Aber das was die Michaela Eiben da macht ist in meinen Augen sowas wie gelebte Inklusion.
Wer erfahren möchte was sie selbst zu dem Thema sagt kann das hier nachlesen.
Hier noch zwei Fotos die ich von ihren Bilder gemacht habe.


Eine blinde Fotografin

Das klingt erst mal ziemlich absurd, ist es dann aber wohl eher doch nicht. Denn die Ausstellung die ab dem 30. Mai im Auricher Rathaus zu sehen sein wird heisst gehörte und gefühlte Motive und lässt damit schon erahnen das die Vorstellung einer blinden Fotografin so gar nicht absurd sein muss.
Im Bericht der Ostfriesen-Zeitung heisst es dazu.

Die 39-Jährige beschloss zu fotografieren. Früher, als sie noch sehend war, hatte sie das schon gerne getan. Aber heute? Als Blinde? Eine Freundin, seit 30 Jahren Fotografin, riet zunächst ab: „Das klappt nie.“

Im ersten Moment wäre mir wohl auch kaum in den Sinn gekommen das sowas klappen könnte.

Vom Balkon aus hat sie den Raureif auf den Dächern aufgenommen, die Sonne, Schneeflocken. Wenn die Glocken vom Lambertiturm läuteten, hielt sie die Kamera in diese Richtung. Michaela Eiben fotografierte, wenn ein Gewitter über die Stadt zog, wenn sie unten auf der Straße viele Menschen hörte.

Wenn ich das dann mit dem Titel der Ausstellung in Verbindung bringe bin ich schon sehr gespannt auf die Ausstellung. Und es soll keine Ausstellung werde die nur einfach das Beste zeigen will.

Im Auricher Rathaus wird sie Fotos auf Leinwand in unterschiedlichen Formaten zeigen. „Es sind nicht nur die besten“, sagt die dreifache Mutter, „ich möchte zeigen, wie sich diese Reise entwickelt hat.“

Und ich werde es mir nicht nehmen lassen mir das anzuschauen.

1. Ostfriesische Radreisemesse

Heute war ich auf der ersten ostfriesischen Radreisemesse die im RTC in Timmel statt fand. Dafür das es die erste Messe war fand ich die Anzahl der Aussteller schon in Ordnung. Das es eine gute Resonanz von Ausstellern und Besuchern gab lag sicherlich auch daran das es in die Fahrradwander Aktion van Dörp to Dörp eingebunden war. Neben den Ausstellern Rund um die Radreisen gab es auch Aussteller von Fahrrädern und Zubehör. Ich habe mir mal einiges an Infomaterial mit nach Hause genommen. Evtl. wird davon was im Urlaub in Anspruch genommen.

12. Weser-Ems-Ausstellung in Aurich

Heute Vormittag war ich auf der 12. Weser-Ems-Ausstellung in Aurich. Es ist eine Messe die alle vier Jahre statt findet und auf der sich hauptsächlich regionale Firmen, Vereine und Verbände zeigen. Aber auch überregionale Anbieter finden sich auf der Messe. In diesem Jahr sind es wohl gut 350 Aussteller. Ich fand es auch dieses mal recht interessant und habe auch noch einiges für mich gefunden. An einem Stand mit Pinzetten, Scheren etc. habe ich noch was nützliches für den Modellbau gefunden. Gleiches gilt für einen Stand für Industriekleber, denn den hatte der Anbieter auch in Modellbau verträglichen Mengen von 10, 20 oder 50 Gramm. Ausserdem habe ich mir noch einen leckeren Bergkäse mit gebracht.
Ein paar wenige Bilder (ich hatte nur mein Handy dabei) habe ich auch gemacht. Ein klick auf das Foto öffnet ein Album.

03.06.11 Weser-Ems-Ausstellung

PS: Wer sich wundert warum ich zu der Ausstellung nicht verlinkt habe, die Ausstellung hat tatsächlich keine eigene Internetpräsenz.