Archive for the ‘Geschichte’ Category.

Vom Biedermeier zur Dancing Queen

So heisst eine tolle Stadtführung der Kulturgesichter. Ich hatte schon mal deren Nachtwächterführung mitgemacht und habe nun am Freitag Abend in Aurich an der Führung Vom Biedermeier zur Dancing Queen teilgenommen. Wie schon bei der Nachtwächterführung verstehen es Katja Druivenga und Reenste Cornelis auch hier das es eine wirklich lebendige Stadtführung ist. Denn neben den historischen Informationen sorgen die Beiden mit wechselnden Kostümen und schönen Geschichten für gute Unterhaltung und viele Lacher. So geht man durch die Stadt und dabei dann auch durch die die Jahrhunderte. Eben von der Biedermeierzeit zu den siebziger und achziger, der Zeit der Dancing Queen.
Es war wirklich eine sehr schöne Führung die viel Spaß gemacht hat. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden, es kommt einen aber kürzer vor. Wer mal nach Aurich kommt sollte schauen ob dann eine der Führungen der Kulturgesichter statt findet. Und auch als Einheimischer lohnt es sich auf jeden Fall.
Ich bin schon gespannt was die Beiden noch aushecken werden. 🙂

Auricher Kultur Häppchen

Gestern gab es in Aurich die Auricher Kultur Häppchen. Die Kulturellen Einrichtungen der Stadt boten Führungen, Vorführungen und Lesungen. Diese waren kostenlos und auch nicht sehr lang, um so als Häppchen Appetit auf mehr zu machen. Das ist eine tolle Sache. Mit dabei waren folgende Einrichtungen.
Ev.-luth. Lambertikirchengemeinde, Historisches Museum, Katholische Kirche, Kulturgesichter, Kunstverein, MachMitMuseum, Mühlenmuseum Stiftsmühle, Musikschule, Niederdeutsches Theater, Ostfriesische Landschaft, Reformierte Kirche, Stadtführervereinigung, sowie die Stadtbibliothek.
Da ich erst am Nachmittag in Aurich war hatte ich mir drei der angebotenen Häppchen raus gesucht.
Erst war ich in der reformierten Kirche, was auch der einzige klassizistische Zentralbau im Weser-Ems-Gebiet ist. Sie fällt in der Stadt mit ihren Säulen auf. Dort habe ich dann gelernt das es in reformierten Kirchen keine Altäre gibt. Ihr runder Gebetsraum ist mit einer auf Säulen getragenen Kuppel sehr interessant, ihre Schlichtheit sehr schön.
Dann war ich in der Lambertikirche um einer Altarführung beizuwohnen. Der Altar ist spätgotisch und war ursprünglisch im Zisterzi­enserkloster in Ihlow. Im Verlauf der Reformation und der Schleifung des Klosters kam der Altar in die Kapelle des Auricher Schlosses und später dann in die Lambertikirche. Der Altar ist wirklich sehr schön. Es wird auch sicherlich schon eine Besonderheit sein das ein katholischer Altar in einer evangelischen Kirche steht.
Zuletzt habe ich noch an einer Führung zum Mausoleum teilgenommen. Auf dem Weg zu der Ruhestätte der Grafenfamilie Cirksena gab es Informationen über die Geschichte des Auricher Friedhofs und warum dieser doch recht weit von der Kirche entfernt ist. Im Mausoleum gab es neben Informationen der Cirksenas vor allem interessantes zur Restaurierung der Sarkophage.
Ich finde das diese Veranstaltung wirklich sehr gut geeignet ist um als Häppchen Lust auf die kuturellen Angebote der Stadt zu machen. Es war schon schade nicht mehr gesehen zu haben.

Mittelalterliches Heerlager in Timmel

Heute war ich bei einem mittelalterlichem Heerlager in Timmel. Es war ein gar nicht so kleines Lager um den Dorfsee herum. Es gab dort zwar kein großes Spektakel, aber es gab doch einiges zu sehen, wie z.B. einige Vorführungen im Schwertkampf und Bogenschießen.
Mit meinem Schätzchen habe ich einiges an Fotos gemacht. Ein paar davon habe ich wieder für euch ausgesucht. Ein klick auf das Foto öffnet ein Album.

Mittelalterliches Heerlager Timmel 09.06.14

Historisches Museum Aurich

Heute war ich im Historischem Museum Aurich. Ich glaube ich war zuletzt in der Schulzeit mal in dem Museum. Vorgenommen hatte ich mir einen Besuch schon länger, es blieb immer nur beim Vorhaben. Aber heute bin dann mal hin geradelt. Es war dann eine doch schöne Erinnerung an die Geschichte Aurichs und zum Teil der Geschichte Ostfrieslands. Die Ausstellung in dem dazu sehr gut passenden Gebäude hat mir wirklich gefallen. Die derzeitige Sonderausstellung zu den Flurnamen in Ostfriesland, die noch bis zum 08. September läuft ist auch sehenswert. Ich werde mir bei dem günstigen Eintritt von 2,50 dann wohl auch zukünftige Sonderausstellungen mal anschauen.

Nachtwächterführung

Gestern Abend war ich in Aurich bei der Nachtwächterführung der Kulturgesichter. Im Mittelalter machen sich die Frau des Nachtwächters (dargestellt von Katja Druivenga) und eine Frau des ältesten Gewerbes der Welt (dargestellt von Reenste Cornelis) auf die Suche nach dem Nachtwächter.
Es ist eine Stadtführung mit einer unterhaltsam und lebendig erzählten Geschichte Aurichs. Ich kenne vieles von der Geschichte Aurichs und Ostfrieslands, daher war mir vieles auch schon bekannt. Aber ich habe auch einiges neues erfahren. Ich habe auch einen Hinterhofgang kennen gelernt von dem ich bisher dachte er wäre privat, aber der Gang ist öffentlich und ich werde mir den auch noch mal bei Tageslicht anschauen. Die 1,5 Stunden dauernde Führung ist wirklich toll gemacht und vergeht wie im Flug. Am Ende erfährt man noch was es hiess etwas auf dem Kerbholz zu haben, warum einige Ostfriesen Fersengeld geben mussten und was es mit den Pechvögeln auf sich hatte.
Es war eine sehr schöne Führung von der ich sehr begeistert war und auch noch bin. Wer sich in Aurich aufhällt sollte schauen ob die Führung dann stattfindet und auch als Einheimischer lohnt sich die Führung allemal.

Drei Müller für Dornum

Die Flügel der Dornumer Bockwindmühle sollen sich endlich wieder drehen. Und damit das geschehen kann lassen sich drei Männer an der Volkshochschule Leer zum Müller ausbilden.
In der Ostfriesen-Zeitung heisst es dazu:

Ein Jahr lang müssen die Müllerlehrlinge den Kursus an der Volkshochschule Leer besuchen. Immer am Wochenende geht es dann in die Mühle. Dort gibt es Theorieunterricht und es muss selbst angepackt werden. Vermittelt werden Technik, Geschichte und Sicherheitsrichtlinien. Zum Schluss steht eine Prüfung an, genau wie vor 60 Jahren.

Ich finde dieses Engagement der drei Männer wirklich gut, schliesslich machen die das in ihrer Freizeit. Denn wenn sich eine so alte Mühle, als Wahrzeichen von Dornum, wieder im Wind dreht ist das gut für den Tourismus, und damit auch für die Allgemeinheit an der Küste.

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Heute Nachmittag war ich beim Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Ich kann jedem der mal in Nürnberg ist und etwas Zeit hat dieses Museum nur empfehlen. Die Ausstellung ‚Faszination und Gewalt‘ beschäftigt sich mit dem Nationalsozialismus, wobei hier ein deutlicher Bezug zu Nürnberg gesetzt wird. Nürnberg war im Dritten Reich die ‚Stadt der Reichsparteitage‘. Untergebracht ist das Museum in der nie fertig gestellten Kongresshalle des Reichparteitagsgeländes.

Spielzeugmuseum Nürnberg

Heute Vormittag war ich im Spielzeugmuseum Nürnberg. Ich finde das Museum ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsende wirklich einen Besuch wert. Man sieht was für Spielzeuge es früher mal gab und sieht als Erwachsender bei den neueren Ausstellungsstücken auch schon mal in seine eigene Kindheit zurück.

Nürnberger Burg und Altstadt

Heute Nachmittag war ich in der Nürnberger Altstadt und vor allem noch oben auf der Nürnberger Burg. Ich habe dort oben dann das Museum angeschaut sowie an einer Führung der Kaiserburg und des ‚Tiefer Brunnen‘ teilgenommen. Beides kann ich nur weiter empfehlen. Eines der beeindruckensden Teile der Führungen war die Kaiserkapelle, eines der ältesten noch erhalten Teilen der Burg. Mit im dem von mir gewähltem Eintrittspreis von insgesamt recht günstigen 6,00 Euro war dann auch noch der Aufstieg zum Sinwellturm. Auch das ist sehr zu empfehlen. Wenn man die, wenn ich mich nicht verzählt gabe, 95 Stufen hinauf gestiegen ist, hat man von der Aussichtsplattform in 385 Meter Höhe dann eine sehr schöne Aussicht auf die Burganlage und die Stadt.
Ich habe natürlich wieder etliche Fotos gemacht, ein paar davon habe ich wieder für euch ausgesucht. Fotos vom inneren der Kaiserburg kann ich leider nicht anbieten. Auf Grund der Hausordnung darf man innerhalb der Burg nicht mit Blitz fotografieren, was dann die Qualität der Fotos doch trübt. Ein klick auf das Foto öffnet ein Album.

Nürnberger Burg und Altstadt 11.12.10